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Die Kleinbahnen

3. Teil aus der Reihe „Die Eisenbahn in und um Nauen

Nauen Kleinbahnhof Bahnsteig
Kleinbahnbahnhof Bahnsteig

Bereits vor Inkrafttreten des Preußischen Kleinbahngesetzes im Juli 1892 beschlossen der Landkreis Osthavelland, die Gemeinden Nauen und Ketzin, die Zuckerfabrik Nauen und andere Privatunternehmer, das Kreisgebiet mit Eisenbahnstrecken in der Fläche zu erschließen. Zu diesem Zweck wurde am 17.08.1892 die Osthavelländische Kreisbahn A.G. (OHKB) gegründet. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörte übrigens auch der Stadtrat und Zigarrenfabrikant Ringewaldt aus Nauen!

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Der Ursprungs-Bahnhof in Nauen

Teil 2 aus der Reihe „Die Eisenbahn in und um Nauen

Bahnhof Nauen um 1900
Bahnhof Nauen um 1900

Projektierung und Bauausführung der gesamten Strecke Berlin – Hamburg lagen im Wesentlichen in den Händen des Baumeisters Friedrich Neuhaus. Er realisierte nicht nur die Trassenführung, sondern schuf auch 24 Bahnhöfe und weitere Bahnbauten in einem überzeugend einheitlichen spätklassizistischen Stil. Diese Gebäude hatten eine landschaftlich prägende Wirkung. Aus ihrer Umgebung stachen die Bauten dadurch hervor, dass sie in hellem Putz ausgeführt wurden und nicht in der regional üblichen Backsteinarchitektur, wie sie sich oft an den Nebengebäuden der Bahn wiederfand. Einige davon kann man noch nach fast 175 Jahren am Zugfenster vorbeihuschen sehen, teils restauriert und teils dem Verfall Preis gegeben. Nur Nauen verlor sein Empfangsgebäude in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs und wartet bis heute auf einen ebenbürtigen Ersatz.

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Die Eisenbahn in und um Nauen

Teil 1 unserer Reihe zur Entwicklung des Bahnverkehrs in Nauen

Als Nauen im Jahr 1826 zur Kreisstadt des 10 Jahre zuvor neu gebildeten Kreises Osthavelland ernannt wurde, erwachte die kleine Ackerbürgerstadt aus ihrem Dornröschenschlaf. Obwohl ihr schon im Jahre 1292 das Stadtrecht verliehen wurde und sie strategisch günstig am einzigen Übergang durch das Havelländische Luch lag, führten die bedeutenden Heer- und Postwege Berlin-Fehrbellin-Hamburg und Berlin-Brandenburg-Magdeburg an Nauen weiträumig vorbei. Das änderte sich nun schlagartig!

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Nauens schwerste Stunden

Beim Bombenangriff auf Nauen 20. April 1945 kurz vor 10.00 Uhr war der Bahnhof Nauen das Ziel anglo-amerikanischer Bomber. Die bis dahin vom Bombenkrieg weitestgehend verschont gebliebene Kreisstadt im Osthavelland erlebte ihren schwärzesten Tag. Zum Verhängnis wurde ihr, daß der Bahnhof als Eisenbahnknotenpunkt westlich Berlins noch intakt war und ausserdem auch noch Militärzüge auf den Gleisen standen.

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Der 24. April 1945

Am 08.Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht in Kraft. Der 2. Weltkrieg in Europa war beendet! Er hinterließ Millionen Tote und eine Schneise der Verwüstung. Noch in der Endphase des Krieges gingen Städte und Dörfer unter, erlitten Menschen großes Leid vor und hinter der Front.

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Bürgerhospital von Nauen

Nauen vor 100 Jahren. Das Foto zeigt ein Haus in der Altstadt, das alle Wirren der Zeit überlebt hat. Äusserlich hat es sich kaum verändert. Der ursprüngliche Zweck allerdings ging vor 66 Jahren verloren.

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Lazarettstraße in Nauen

Nauener Altstadt um 1910. Damals betrieb Wilhelm Stargardt dort seinen Gebrauchtwarenhandel. Wie lange er sein Geschäft in diesem Haus führte, wissen wir nicht. Jedenfalls ist es heute ein reines Wohnhaus.

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Das Barz´sche Haus

Diesen Eingang kennt wohl jeder Nauener und jede Nauenerin! Nicht nur der Eingang ist etwas Besonderes, sondern das ganze Haus. Vor 80 Jahren wurden dort Fahrräder, Nähmaschinen und Zentrifugen verkauft.

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Bahnhofs-Hotel Nauen

Auf dem Foto ist nicht nur eine Gaststätte zu sehen, sondern eine Institution – das Bahnhofs-Hotel in Nauen! Jahrzehntelang wurden hier Biere gezapft für Einheimische und Durchreisende!

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