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Nauen kurz vorm Bauboom

Zu sehen, eine bekannte Kreuzung Nauens im Jahre 1904. Die beiden Eckhäuser Mittelstraße 1 und 40 haben sich bis heute kaum verändert. Aber außer dem Rumpfschen Haus an der Ecke zur Marktstraße,in dem damals das Kaufhaus Stier untergebracht war und dem Voßschen Haus, fehlen im Jahr 1904 noch die repräsentativen Häuser wie das Barzsche Haus (Mittelstraße Nr. 12-16), das Kaufhaus Hirsch (Mittelstraße Nr. 37) und auch das große Kaufhaus Ploschitzki in der Berliner Straße 7. Dort stand noch ein einfaches Haus, in dem die Fa. Hahn ihre Manufakturwaren anbot (links angeschnitten). Aber kurz nach dieser Aufnahme begann der Bauboom!

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Gebhard-Eckler-Straße

Hier eine Ansicht der Hintergasse um 1910. Wir sehen die für die Altstadt Nauens typischen einstöckigen Fachwerkhäuser und im Hintergrund den Wasserturm.

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Muttchen Dorrmann

Hier ein sehr schönes Foto von einer Gesellschaft, die sich vor dem Lokal “ Zu den Linden“ dem Fotografen präsentiert. Als diese Aufnahme ca. um 1930 entstand, hatte das Lokal seinen Eingang auch schon seitlich durch den Hofeingang! Heute ist leider nichts mehr von dem Haus zu sehen.

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Behrend´s Bierhalle in Nauen

Eines der angesagtesten Gasthäuser der Stadt vor 100 Jahren war Behrend’s Bierhalle. Ein großer Saal, Kegelbahnen und ein schattiger Biergarten mit Musikpavillon lockten die Gäste an. Um 1914 gab es noch keinen nennenswerten Verkehr und die Bebauung an dieser Stelle war auch noch nicht so weit fortgeschritten.

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Nauen und die Plünderungen der Raubritter im 15. Jahrhundert

Die Mark Brandenburg war im 14./15. Jahrhundert, der Spielball kleinlicher Hausmachtkämpfe deutscher Fürsten. Es gab keine Gemeinheit, der sich die damaligen Besitzer Brandenburgs nicht bedient hätten. Elende Händel, Erbschleichereien, Verpfändungen ganzer Landesteile und Hochzeiten sowie Totschlag soeben angetrauter Ehegatten um der Erweiterung der Hausmacht willen waren an der Tagesordnung.

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Nauen und das Unglück des 30jährigen Krieges

Der Dreißigjährige Krieg brachte auch der Stadt Nauen furchtbare Not und großes Elend. Die Entwicklung der Stadt wurde um Jahrzehnte zurückgeworfen. Berichte aus dieser Zeit besagen, dass kaum eine märkische Stadt so zu leiden hatte wie Nauen, weil es an der Hauptstraße der in der Nord-Süd- Richtung verlaufenden Raubzüge durch das Luch lag.

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Über die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Nauen

In Nauen herrschte seit der Übertragung des Stadtprivilegs das Brandenburgische Recht, das dem Magdeburger Stadtrecht nachgebildet war. Es sicherte dem Patriziat, das waren die reichsten Grundbesitzer und Kaufleute der Stadt, eine gewisse Selbständigkeit der Verwaltung gegenüber den Landesherren. Bis in das 17. Jahrhundert oblag die Stadtherrschaft etwa 10 Ratmannen. Von diesen 10 Personen hatten jeweils 5 die regierende Gewalt in der Stadt. Sie nannten sich „der sitzende Rat“. Die anderen 5 Ratmänner bildeten einen sogenannten „alten Rat“, der nur beratende Stimme hatte. Beide Gruppen wechselten sich jährlich in der Regierung der Stadt ab.

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Die Gaststätten der Stadt Nauen im Jahre 1932

Einer damaligen Tradition entsprechend, die der Förderung und Bildung des Vereinswesens gewichtige Bedeutung zuordnete, kam es zur Gründung des „Vereins der Gast- und Schankwirte für Nauen und Umgebung“, dessen Vorsitzender 1932 der Gastwirt Paul Lehnick war.
In diesem Zusammenhang ist der Hinweis angebracht, dass Nauen in jener Zeit fast 80 Vereine und Vereinigungen besaß, und das bei 11000 Einwohnern.

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