Kategorie: Nauen Ausführlich (Seite 1 von 5)

Von Nauen an die Wiege Berlins – VEB Bau Nauen Serie Teil 3

Ein junger Geselle des VEB Bau schreibt Geschichte

In diesem Beitrag werfen wir einen spannenden Blick zurück in die 1980er Jahre unserer Region. Oft sind es die persönlichen Geschichten einzelner Menschen, die die Historie unserer Stadt Nauen am lebendigsten machen. Eine solche Geschichte ist die von Udo Lehnecker.

Als fast 19-jähriger Maurer aus dem benachbarten Brieselang war Udo ein hervorragendes Beispiel für die handwerkliche Qualität aus unserer Region. Nach zehn Jahren Schule absolvierte er seine handwerkliche Lehre im VEB Bau Nauen. Dass in diesem Betrieb viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt wurde, zeigte sich an Udos Ergebnissen: Für sein Gesellenstück erhielt er die Note Zwei, und sein Lehrmeister verabschiedete ihn mit einer tadellosen Beurteilung in das Berufsleben.

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Nauener Handwerkskunst im Herzen Berlins – VEB Bau Nauen Serie Teil 2

Karl-Heinz Michaelis und der VEB Bau Nauen

Oft laufen wir durch unsere schöne Stadt und betrachten die Gebäude und Straßen, die unsere Heimat prägen. Wir erinnern uns an die Betriebe, die Nauen einst zu einem wirtschaftlichen Zentrum der Region machten. Doch wusstet ihr, dass Nauener Fachkräfte auch maßgeblich am Wiederaufbau einer der berühmtesten historischen Stätten Berlins beteiligt waren?

Heute werfen wir einen Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit unserer Stadtgeschichte und streifen dabei ein Kapitel, das in unserer lokalen Historie noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient: den VEB Bau Nauen.

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An der Wiege Berlins – VEB Bau Nauen Serie Teil 1

Wie Handwerker vom VEB Bau Nauen das Nikolaiviertel wiederaufbauten.

Berlin feiert seine Geschichte, und das Nikolaiviertel ist sein steinernes Herzstück. Wenn heute unzählige Touristen und Einheimische durch die engen Gassen am Spreeufer schlendern, bewundern sie ein architektonisches Ensemble, das erst im Vorfeld der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 seine heutige Form erhielt. Doch der historische Glanz von Bürgerhäusern und Traditionsgaststätten ist nicht nur das Ergebnis ehrgeiziger Stadtplanung, sondern vor allem ein Zeugnis meisterhafter Handwerkskunst. Ein besonderer Dank gebührt dabei den Bauleuten aus Brandenburg – genauer gesagt, den Fachkräften des VEB Bau Nauen.

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Gebhard Eckler aus Nauen klagt an!

Gebhard Eckler, Direktor des Stadtmuseums Nauen

Im September Anno 2001 jährte sich zum einhundertsten Male der Beginn der Präsentation Nauener- und havelländischer Geschichte im Rahmen eines Museums. Von mir dereinst höchstselbst ins Leben gerufen und mehr als zwanzig Jahre betreut.

Eine gewisse Unruhe und auch Neugier überkam meinen Geist nach all den Jahren und es trieb mich an den Ort meines Lebens und Schaffens…in freudiger Erwartung, mein Lebenswerk gewachsen und aufs Beste vervollständigt zu sehen…

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Die Recherche zum Schicksal der Familie Homburger aus Nauen

Als gebürtiger Nauener interessiere ich mich schon immer für die Geschichte meiner Geburtsstadt. Meine große Leidenschaft ist das Sammeln von alten Ansichtskarten. Über diesen Weg lernte ich im Jahre 2018 Marco Strahlendorf kennen, der alte Fotos von Nauen auf seiner Facebookseite „Altstadt Nauen“ (heute „Funkstadt Nauen“) präsentierte. Wir erkannten schnell, dass wir beide die gleiche Absicht verfolgen, interessante Zeitdokumente und die Geschichten dahinter der Öffentlichkeit zu zeigen und nicht wie Trophäen in Schubladen verschwinden zu lassen. Damit begann eine konstruktive Zusammenarbeit, die bis heute besteht.

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Schicksal der Familie Homburger – Teil 1 – Jüdisches Leben in Nauen

Die ersten Juden in Nauen – Bereits im Mittelalter gehörte Nauen zu den märkischen Städten in denen Juden ansässig waren. Im Jahre 1315 „schenkte“ Markgraf Waldemar der Stadt zwei Schutzjuden. Durch den Aufenthalt dieser Schutzjuden hatte Nauen eine sichere Einnahmequelle, denn diese mussten ein entsprechendes Schutzgeld entrichten. Meist wurden die Juden am Rand der Stadt untergebracht und auch nur dort geduldet. Juden wurden auch immer wieder für den Ausbruch von Epidemien, Hungersnöte oder Verteuerungen verantwortlich gemacht. Aber trotz solcher Verleumdungen gab es immer Juden die für Handel und Geldgeschäfte gebraucht wurden, andere Tätigkeiten waren ihnen untersagt.

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Schicksal der Familie Homburger – Teil 3 – Das Unheil nimmt seinen Lauf

Hitler wurde am 30. Januar 1933 vom Reichspräsidenten Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Viele der über 6 Millionen Arbeitslosen erhofften sich durch ihn eine Verbesserung ihrer Lage. Nur so ist es zu verstehen, dass er schnell Gefolgsleute fand, die ihn bei den beginnenden Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung unterstützten.

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Schicksal der Familie Homburger – Teil 4 – Die Flucht nach Bolivien

Hatte Emil Homburger in den zurückliegenden fast 6 Jahren immer noch an das Gute im Menschen geglaubt, so gab er sich nach den Ereignissen in der Pogromnacht keinen Illusionen mehr hin. Jetzt war endgültig der Zeitpunkt gekommen, an dem er und seine Familie Deutschland so schnell wie möglich verlassen mussten, auch wenn sie ihr Vaterland noch so sehr liebten!

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Bahnhof Nauen nach der politischen Wende

11. Teil aus der Reihe „Die Eisenbahn in und um Nauen

Alter Postschuppen 1997 - diente als provisorische Fahrkartenausgabe von 1945 bis 2000
Alter Postschuppen 1997 – diente als provisorische Fahrkartenausgabe von 1945 bis 2000

Der politischen Wende im November 1989 folgte bald darauf die wirtschaftliche Wende. Die Folgen für die Eisenbahn waren ein drastischer Rückgang des Güterverkehrs und die Schließung vieler Anschlussbahnen und -gleise, auch in Nauen. So wurde der größte werkseigene Anschlussbahnhof Nauens, der Werkbahnhof der Zuckerfabrik, nach der letzten Rübenkampagne 1992 und der endgültigen Schließung des Werks im März 1993 gegenstandslos. Die im Jahre 1889 gegründete Zuckerfabrik Nauen war Initiator und Geldgeber für den rasanten Ausbau der Eisenbahn in der Region. Ihr sind die Strecken nach Ketzin und Rathenow maßgeblich mit zu verdanken. Heute sind Werk und Strecken nur noch Geschichte.

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