Man sieht sie schon von weitem, sie wacht über Nauen und seine Bürger wie eine Mutter über ihre Kinder, die evangelische Kirche Sankt Jakobi in Nauen. Nauen hat viele historische und bedeutende Gebäude aber die Jakobi Kirche ist für die Nauener das Wahrzeichen überhaupt, sie strahlt das aus was man Heimat nennt. Wenn nach einer langen Reise oder nach längerem wieder nach Nauen kommt und man sieht den Kirchturm dann ist man angekommen. Auch für viele die nichts für das kirchliche übrig haben ist diese Gebäude ein Zeichen von Heimat und daher sind wir Nauener stolz auf dieses Gebäude.
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Erstmalig hören wir von der Existenz einer Schule in Nauen, in einem Kirchenvisitationsprotokoll aus dem Jahre 1541. Hier ist von einer „Pfarren- Kaplanei- Schule“ und von einem „Gesellen uff der Schule“ die Rede. Eine nähere Erörterung der Schulverhältnisse erfahren wir erst in einem weiteren Visitationsprotokoll aus dem Jahre 1575, in welchem dem „Schulmeister und seinem Baccalaureo“ ein ganzer Abschnitt gewidmet ist. Danach betrug die Besoldung des Schulmeisters 28 Gulden jährlich und die eines Baccalaureo (niedrigste, akademische Grad) 20 Gulden.
Weiterlesen1899 führte Landrat Dr. von Steinmeister den Kreisausschussbeschluss über die Errichtung der Kreissparkasse seines Kreises herbei und erteilte der Kreistag vom 22. März 1900 hierzu seine Zustimmung.
WeiterlesenAls am 1. November 1907 das Nauener Krankenhaus eingeweiht wurde, fand damit eine Entwicklung ihren Abschluss, deren Anfänge bis in das Jahr 1395 zurückgingen. Bereits damals hatte der derzeitige Landrat von Steinmeister der Überzeugung Ausdruck gegeben, dass ein Krankenhaus notwendig sei, für dessen Bau Kreismittel zur Verfügung gestellt werden sollten. Gegen diesen Plan wurden Bedenken dahingehend geäußert, dass es Nauen bis dato noch an ausreichenden Eisenbahnverbindungen mit den Ortschaften des Kreisgebietes fehle und dass damit die rationelle Ausnutzung eines solchen Krankenhauses in Frage gestellt sei. Grundsätzlich war man jedoch nicht gegen den Bau und beschloss schließlich, dass das Projekt nach Fertigstellung der damals im Bau befindlichen und geplanten Eisenbahnverbindungen Nauen – Wildpark und Nauen – Velten in Angriff genommen werden sollte.
WeiterlesenDie Trauungen und Taufen wurden in der evangelischen Kirche vollzogen. Nach der Aufbringung von 1.000 Talern wurde ein kleines Kirchlein gebaut. (später dann Kreisbibliothek, Dammstraße) Am 9. September 1847 wurde der Grundstein gelegt und am 24. Dezember der Turm aufgerichtet. Die Einweihung erfolgte am 1. Juli 1849 durch den Probst Brinkmann aus Berlin.
WeiterlesenDa durch den Brand von 1695 kein Gebäude Nauens älter als 260 Jahre sein kann, besitzen wir im Unterbau des Turmes sowie in den Umfassungsmauern der St. Jakobikirche, die die Brände überlebten und ins 14. Jahrhundert weisen, des älteste Bauwerk.
WeiterlesenDas Ringen war in Nauen eine sehr beliebte Sportart mit ihren Erfolgen waren die Nauener Ringer in aller Munde. Gerade die Jugendlichen vom Lietzowplatz konnten sich im Ringen erfolgreich beweisen.
WeiterlesenNauen hatte in den 20er und 30er Jaheren zahlreiche Vereine in den verschiedensten Sportarten wie Rudern, Radfahrverein, Handball, Ringen und noch viele mehr. Eine Sportart und ein Verein der sich über diese lange Zeit hielt und sich zu einem der Mitgliederstärksten Vereine der Stadt entwickelte war und ist der VfL Nauen e.V. Dieser Artikel ist nach intensiver und langer Recherche entstanden und greift zum Teil auch auf Erzählungen des Naueners Heinz Hentschel zurück.
Weiterlesen1695 wurde das 1302 errichte Rathaus, Bergstraße Ecke Marktstraße, durch den letzten Großbrand der Stadt Nauen vernichtet. In diesem alten Rathaus (1302 – 1695) wohnten 2! Bürgermeister. Ihre Funktion war, dass einer der Bürgermeister regierte und der andere die Büroarbeit erledigte. Beide wechselten sich jährlich ab.
WeiterlesenDer Große Nauener Stadtbrand von 1695 war der letzte von vier Stadtbränden (1414, 1514, 1631), die zur fast völligen Zerstörung der Stadt führten. Die Gründe für den Brand waren die engen Gassen und die Strohdächer, die eine schnelle Ausbreitung des Feuers bewirkten. Erst nach diesem Unglück gelang es dem damaligen Bürgermeister Johann Michael von der Linde die Stadt sicherer gegen Feuer zu machen. Sein Verdienst war es auch weitere städtebauliche Vorteile für die Stadt zu bewirken. Die Veränderungen der Stadt und die Rolle vom Bürgermeister von der Linde wird im folgendem erläutert.
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